6. Mai: Internationaler Anti-Diät-Tag

Mai 6, 2020 | Spielen

Im Jahre 1992 gründete die von einer Magersucht geheilte britische Buchautorin und Feministin Mary Evans Young die Anti-Diät-Kampagne ‚Diet Breakers’. Aufgrund der großen Medien-Resonanz wurde der „International No Diet Day“ ins Leben gerufen, der aufmerksam machen soll auf das Diktat von Schönheitsidealen und die Diskriminierung von Dicken. Ziel ist zudem, auf die Wirkungslosigkeit kommerzieller Diäten hinzuweisen.

Wenn man dick ist, bekommt man sein Fett weg, meist in Form von hämischen Bemerkungen zynischer Zeitgenossen, leider aber seine Pfunde nicht los. Außer man lebt in England, da kann man einige Pfund loswerden durch den Kauf von Diätratgebern mit todsicheren Abnehmtricks. Sicher ist dabei nur, dass diejenigen dick im Geschäft bleiben, die jedes Jahr neue Wunderdiäten anpreisen und sich totlachen, dass es die Leute „fressen“. Hätte je eine Diät funktioniert, müsste man nicht jedes Jahr eine neue erfinden! Dass Diäten nix bringen, sieht man ja schon daran, dass wir sie Politikern und Parlamentariern geben, so heißt nämlich deren Lohn! Bringt das etwa was? Nehmt in der Familie oder unter ‚dicken Freunden’ lieber so viele Diätbücher und Schlankheitsratgeber wie möglich, packt sie alle in einen Rucksack und macht mit diesem schweren Sack einen Monat lang täglich Workout-Training, indem ihr ihn stemmt, schleudert, damit boxt oder joggen geht. Die Pfunde werden purzeln. Danach könnt ihr den Rucksack erleichtert wegwerfen; – nicht ohne uns natürlich vorher Fotos von euren Übungen mit dem Rucksack geschickt zu haben.

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