Literaturtipps zum Tag der langen Wörter

Apr 21, 2020 | Bücher

„Der Flugplatzspatz nahm auf dem Flugblatt Platz“ von Moni Port und Philip WaechterWir alle kennen Klassiker wie etwa „Fischers Fritz“ oder den Spruch mit dem Brautkleid und dem Blaukraut. In Moni Ports und Philip Waechters Zungenbrechersammlung sind sie natürlich mit dabei. Was dieses Büchlein aber besonders macht, sind die weniger bekannten und auch nicht immer elternfreien Sprüche, die Moni Port im echten Kinderleben aufgeschnappt hat. Einige hat sie auch selbst erfunden. Ein Hauptspaß, vor allem zusammen mit Philip Waechters feinen und herrlich absurden Illustrationen. Ab 5.
‚Der Flugplatzspatz nahm auf dem Flugblatt Platz‘ im Katalog der vobü

Mary Poppins kommt wieder“ von Pamela TraversSupercalifragilistischexpialigetisch! Etwas was man sagen kann, wenn man nicht weiß, was man sonst sagen soll – bekannt aus dem Filmmusical „Mary Poppins. Bei uns gibt es den unvergesslicher Kinderbuchklassiker zum Neuverlieben:

Seit der Wind sie hinfort trug, ging es im Kirschbaumweg 17 drunter und drüber. Doch nun ist sie zurück: Mary Poppins, das außergewöhnlichste Kindermädchen der Welt. Jane und Michael erleben erneut die seltsamsten und wunderbarsten Abenteuer mit ihrem geheimnisvollen Kindermädchen im London der 1930er-Jahre. Ab 9
‚Mary Poppins kommt wieder‘ im Katalog der vobü

„Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ von Michael EndeDer geheime Zauberrat Beelzebub Irrwitzer und seine Tante, die Geldhexe Tyrannja Vamperl, haben ein Problem. Sie haben ihr Jahressoll an bösen Taten noch lange nicht erfüllt. Nur ein besonders gemeiner Plan kann ihnen jetzt noch helfen, sonst werden sie in die Hölle verbannt. Können sie mit Hilfe des satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsches ihren Rückstand bis Mitternacht noch aufholen? Doch die beiden haben nicht mit dem räudigen Raben Jakob und dem Straßenkater Maurizio gerechnet. Die beiden sind Spione des hohen Rates der Tiere und werden alles tun, um den magischen Plan zu verhindern. Ab 10
‚Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch‘ im Katalog der vobü  

Zwar nicht von langen Wörtern, aber von der Wichtigkeit der Worte handelt:

„Die Händlerin der Worte“ von Thomas Lange Die Händlerin der Worte ist verzweifelt: Ein dreister Dieb hat alle Wörter gestohlen, die für das gute Zusammenleben der Menschen wichtig sind. Die Leute beginnen sich zu streiten, statt einander zu helfen. Die Geschwister Jonas und Leonie begeben sich auf eine abenteuerliche Suche. Bald haben sie einen Mann im Verdacht, der mit verletzenden Wörtern handelt. Und dieser macht das Geschäft seines Lebens! Ab 10.
‚Die Händlerin der Worte‘ im Katalog der vobü

Und dass man Wörter im Leben erstmal erlernen, dann aber leider auch wieder vergessen kann, davon erzählt:

„Meine Omi, die Wörter und ich“ von Nikola HuppertzMio weiß, dass es eine Zeit gab, als er noch keine Wörter kannte. Dann kamen die Wörter mit Omas Hilfe zu ihm. Sein Wortschatz wuchs, wurde angefüllt mit Alltagswörtern, mit lustigen und geheimnisvollen Wörtern, mit Wörtern für das Traurigsein und für die Angst. In Omas Zimmer fanden die Wörter und damit die Welt einen Platz, Mio war mittendrin und er freute sich über jedes neue Wort. Dann kam die Zeit, in der die Wörter aus Omas Zimmer verschwanden. Mio brachte ihr neue Wörter mit, aber die Wörter blieben nicht bei der Oma. Bevor sie starb, hatte sie nur noch ein Wort: Mio, den Namen des Enkels. Ab 5.
‚Meine Omi, die Wörter und ich‘ im Katalog der vobü

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