Literaturtipps zum Tag des Taschenrechners

Apr 1, 2020 | Bücher

Für Jugendliche/Erwachsene:

„Eins, zwei, drei … unendlich: eine Reise an die Grenzen der Mathematik“ von Rudolf Kippenhahn

Etwas über die Möglichkeiten des Taschenrechners hinaus: der renommierte Astrophysiker und Mathematiker nähert sich dem Unendlichen auf sokratische Weise. Im Zwiegespräch mit seinem 16-jährigen Enkel, der nur mit anschaulichen und schlüssigen Beweisen zu überzeugen ist, kann Kippenhahn viele Aspekte des Unendlichen aufzeigen, die das Interesse am Thema wach halten. Die Menge der Zahlen wird diskutiert, ebenso aber auch manche logische Paradoxien, perspektivische Fluchtpunkte oder die mathematisch stimmige Hohlwelttheorie. Das starke Wachstum der Weltbevölkerung wird in einfach zu rechnenden Näherungen gezeigt. Auch das Leben einiger genialer Mathematiker wird kurz skizziert. Das Buch ist vielseitiger und unterhaltsamer als man zunächst glaubt und nicht etwa nur für Jugendliche gut lesbar.

‚Eins, zwei, drei … unendlich‘ im Katalog der vobü

 

 Für die Kleinen:

„Die Oma im Drachenbauch und andere Omageschichten“ von Gudrun Pausewang

Von besonderer Art sind die 12 Omas in diesen Geschichten, von denen eine in einem Drachenbauch landet, eine andere fremde Häuser hütet und nebenbei Vampire züchtet, und eine 3. sogar schneller rechnen kann als … ein Taschenrechner! Die facettenreiche Autorin und vierfache Oma Gudrun Pausewang nimmt in ihren hintersinnigen und urkomischen Geschichten so manche Marotte augenzwinkernd auf die Schippe. Ab 8.

‚Die Oma im Drachenbauch‘ im Katalog der vobü

 

„Papp-Jabba greift an – ein Origami-Yoda-Buch“ von Tom Angleberger

An der McQuarrie-Schule herrscht Ausnahmezustand, die Schüler/-innen werden mit einem Lernprogramm zur Leistungssteigerung gefoltert, das zum Großteil aus singenden Wörterbüchern und tanzenden Taschenrechnern besteht. Unter Führung von Dwight und seinem Origami-Yoda, mit einer Armee von Papier-Kriegern und vielen Mitstreitern, die absichtlich schlechte Noten schreiben wollen, versuchen sie den Wahnsinn ihrer Rektorin zu bremsen.

Wie schon in den vorhergehenden 3 Origami-Yoda-Romanen in Form einer schrägen und witzigen „Fallstudie“ geschrieben; viele der beteiligten Schüler/-innen schreiben und zeichnen ihre Version des ganzen Spektakels und erzählen teilweise auch vom Einfluss, den ihre Origami-Figuren auf sie ausüben. Mike z.B. faltet Mace Windu, dadurch findet er sich auch selbst endlich cool. Ab 10.

‚Papp-Jabba greift an‘ im Katalog der vobü

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