30. März: Tag des Bleistifts

Mrz 30, 2020 | Kreativ

Jährlich feiert man am 30. März den Tag des Bleistifts, denn am  30.3.1858 wurde ein US-Patent erteilt für den ersten Bleistift mit einem Radiergummi am Ende. Zuerst schrieben Leute in England mit Blei, im 16. Jahrhunderts. Mit Blei hat dieses Schreibgerät jedoch gar nichts zu tun. Schäfer haben in einer englischen Mine damals ein eigenartiges, schwarzes Mineral entdeckt. Damit konnten sie ihren Schafen schwarze Striche auf den Rücken malen und sie so markieren. Da die schwarzen Brocken aus der Mine schwer wie Blei waren, nannten die Leute es Blei. In Wirklichkeit ist es jedoch Graphit. Erste Versuche zur Herstellung von Graphitstielen wurden 1662 übrigens in Nürnberg durchgeführt. Die größte Bleistiftzeichnung der Welt ist 411 Meter lang und wurde 2006 in Mexiko vollendet.

Statt 411 Metern reicht am Anfang sicher auch ein Blatt Papier. Wenn euch gar nichts einfällt, was ihr zeichnen könntet, macht eine Frottage. Dazu legt ihr Münzen, eine Baumrinde, ein Häkeldeckchen oder etwas anderes mit Struktur unter das Papier und reibt mit dem Bleistift über das Blatt. So könnt ihr die Oberflächenstruktur durchreiben und es entstehen interessante Muster. Oder vielleicht doch jemanden aus der Familie zeichnen? Lustiger ist eine Karikatur, da muss man das Besondere an einem Gesicht einfach übertrieben darstellen. Es gibt Bleistiftportraits, die sehen aus wie fotografiert (https://deutschstyle.de/25-schone-bleistiftzeichnung).

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